Weihnachtsspätfolgen

Was ist das denn? Immer wieder ernte ich erstaunte Blicke, wenn ich meine Weihnachtsbaum-Quirle präsentiere. Dabei ist die Sache ganz einfach: Sie nehmen einen Weihnachtsbaum, wenn dieser Anfang Januar seine Aufgabe als Symbol und jahreszeitlichen Schmuck erfüllt hat. Dann kappen Sie seine Spitze unterhalb des obersten Kranzes von Seitentrieben ab. Als nächstes trimmen Sie die Äste und entfernen mit Hilfe eines Messers die Rinde. Hier ist Sorgfalt und Geduld angebracht! Ist die Weihnachtsbaumspitze gänzlich entrindet, sauber geschnitzt und keiner der Seitentriebe einem zu ungestümen Messergebrauch zum Opfer gefallen, wird sie zum Trocknen ein paar Tage liegengelassen. Danach kann das Ganze zum Schutz des Holzes nach Wunsch noch mit einem ungiftigen Öl behandelt werden.

Nun ist es soweit und eine alte Tradition kann wieder aufleben: Nehmen Sie den Quirl mit in Ihre Küche, holen Sie ein Rührgefäß und quirlen Sie, was auch immer Sie gehörig durchrühren wollen. Von Soße bis Rührteig gelingt alles besser mit diesen natürlichen und besonders "frommen" Weihnachtsbaum-Quirlen!